Kinderarzt und Kinderkardiologe Dr. Marc Schlez, Neustadt/Weinstraße
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FAQ - Häufige Fragen

Jugenduntersuchung J1 und J2

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Illustration FAQ

Die Jugenduntersuchungen J1 mit 13 -14 Jahren und die J2 mit 16 – 17 Jahren sind immens wichtig.

In diesem Alter gehen die Jugendlichen nur noch selten und nur im „Notfall“ zum Arzt. Gleichzeitig unterliegen sie und ihr Körper zahlreichen und tiefgreifenden Veränderungen aller Organe und Funktionen. Entstehende oder sich verstärkende gesundheitliche Erkrankungen und Fehlentwicklungen können jedoch oftmals noch, wenn sie frühzeitig erkannt werden, aufgefangen oder korrigiert werden. Dazu müssen die Patienten aber sorgfältig befragt und untersucht werden.

So sieht eine J-Vorsorgeuntersuchung aus: die Jugendlichen kommen in der Regel mit ihren Eltern zur Untersuchung. Zunächst erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, in der Regel mit den Eltern. Dann komplette, ausführliche körperliche Untersuchung, dazu müssen Hemd, Hose und Strümpfe ausgezogen werden. Daher werden die Patienten gefragt, ob die Anwesenheit der Eltern, egal ob Vater oder Mutter, bei der Untersuchung ihnen recht ist. Wenn nicht, warten diese im Wartezimmer und eine von meinen Mitarbeiterinnen ist während der Untersuchung anwesend.

Seh- und Hörtest und sonographische Untersuchung der Schilddrüse gehören ebenfalls dazu. Dann erfolgt, wieder mit den Eltern, ein ausführliches Beratungsgespräch in dem je nach persönlicher Reife auch Themen wie Lebensführung, Medienkonsum, Verhütung, Sport, Drogen, etc, Eingang finden.

In aller Regel sind die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auch bei anfänglicher Skepsis („was soll ich denn beim Arzt, ich bin doch nicht krank“) nach der Untersuchung positiv eingestellt und empfehlen diese Vorsorgeuntersuchungen auch weiter.

Die J1 ist Kassenleistung, die J2 sollte mit der Kasse bezüglich der Kostenübernahme besprochen werden. Ich empfehle Ihnen diese Vorsorgen ausdrücklich.

© 2006